KALENDER

BRAUCHTUMS-

von Redaktion

28. APRIL BIS 4. MAI

NAMENSTAGE

28. Hugo

29. Katharina

30. Pius

1. Maria, Patronin Bayerns

2. Sigismund

3. Philippus, Jakobus

4. Florian

Katharina, 1347 als 25. Kind eines Färbers geboren, trat gegen den Willen ihrer Eltern in den Dominikanerinnen-Orden ein. 1374 erkrankte sie bei der Pflege der Pestkranken und erhielt die Wundmale Christi, die sie bis zu ihrem Tod verborgen hielt. Wegen ihrer Klugheit hatte sie Kontakt zu einflussreichen Persönlichkeiten, die sie um ihren Rat fragten. Ihr größter Erfolg: Papst Gregor XI. kehrte 1377 aus dem Exil in Avignon nach Rom zurück. Viele Schriften zeugen von Katharinas literarischer Begabung.

BRAUCHTUM

Die Nacht zum 1. Mai, die Walpurgisnacht, ist bekannt und gefürchtet als Freinacht. Nach heidnischem Volksglauben ist die Walpurgisnacht erfüllt von bösen Geistern und Dämonen, von Druden und Hexen, die den Frühjahrseinzug verhindern wollen und Haus und Hof, Vieh und Mensch bedrohen. Dass ausgerechnet die heilige Walburga zur Namensgeberin für eine Hexennacht wurde, geht auf heidnische Zeit zurück. Mit nächtlichen Freudenfeuern feierte man am 1. Mai die Ankunft des Frühlings, mit Peitschenknall und viel Lärm wollte man die bösen Geister des Winters vertreiben. Der Walpurgisnacht folgt am 1. Mai nach altem Brauch das freudige Aufstellen des Maibaums, als Zeichen des Frühlings und neuen Lebens.

BAUERN- UND WETTERREGELN

Regen in der Walpurgisnacht hat immer ein gutes Jahr gebracht.

Erst Mitte Mai ist der Winter vorbei.

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