KALENDER

BRAUCHTUMS-

von Redaktion

5. BIS 11. MAI

NAMENSTAGE

5. Gotthard

6. Antonia

7. Gisela

8. Klara

9. Ulrike

10. Theresia Gerhardinger

11. Muttertag

Gisela wird im Bistum Passau als Selige, in Ungarn als Nationalheilige verehrt. Nach ihrer Vermählung mit König Stephan setzte sie sich für die Christianisierung Ungarns ein. Am Weihnachtstag des Jahres 1000 wurde sie zur ersten ungarischen Königin gekrönt. Nach dem Tod ihres Mannes kam es zu Streitigkeiten um die Thronfolge, deshalb floh sie ins Passauer Kloster Niedernburg. Hier ist auch ihr Grab.

BRAUCHTUM

Der Ursprung des Maibaumes ist nicht eindeutig geklärt. Eine Rückführung auf germanische Kulte wie im Dritten Reich ist wissenschaftlich nicht haltbar. Unbestritten ist, dass es sich beim Maibaum um ein altes Fruchtbarkeitssymbol handelt. Belege für einen Maibaum, wie wir ihn heute kennen, gibt es seit dem 16. Jahrhundert. In einer Vedute von Starnberg für das Antiquarium in der Münchner Residenz von 1585 von Hans Donauer ist ein Maibaum mit einem Gipfelbuschen zu sehen. In einem Bild des Hofmalers Peter Jakob Horemann aus der gleichen Zeit ist auch ein Maibaum zu sehen, ebenso wie auf einem Votivbild aus Kleinhelfendorf. Aus dieser Zeit gibt es erste Hinweise auf einen Figurenmaibaum aus der Wasserburger Gegend. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde der Maibaum für die Dörfer zum Symbol der vom König verliehenen Eigenständigkeit.

BAUERN- UND
WETTERREGELN

Mairegen auf Saaten, dann regnet‘s Dukaten.

Ein nasser Mai bringt trockenen Juni herbei.

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