LIEBE KINDER

von Redaktion

Gestern erklärte Agnes, wer Galileo Galilei war. Sie rückte ihre kleine Brille zurecht und begann: „Galileo Galilei lebte vor ungefähr 400 Jahren in Italien. Damals glaubten die allermeister Zweibeiner, dass die Erde der Mittelpunkt vom ganzen Universum sei. Aber Galileo war neugierig. Er baute sich ein Fernrohr, also ein Teleskop, mit dem er den Himmel ganz genau betrachten konnte.” „Und was hat er durch dieses selbstgebaute Teleskop dann gesehen?“, brummte Waldemar mit großen Augen. Agnes schnatterte: „Er sah, dass der Mond Berge und Täler hat. Und fand heraus, dass der Planet Jupiter eigene Monde hat. Diese Monde umkreisen den Jupiter. Das war ein Beweis dafür, dass sich nicht alles um die Erde dreht.“

„Das auszusprechen war aber mutig!“, quakte ich. „Oh ja, denn damals durfte man sowas nicht laut sagen. Die katholische Kirche zwang ihn, öffentlich vor Gericht zu sagen, dass er falsch lag – obwohl er recht hatte! Danach durfte er zur Strafe bis an sein Lebensende sein Haus nicht mehr verlassen!”

„Das ist ja traurig!“, flüsterte Waldemar. Agnes quakte: „Ja, das stimmt! Erst 350 Jahre später hat die katholische Kirche zugegeben, dass sie Galileo falsch behandelt hat. Wir wissen heute, dass Galileo einer der wichtigsten Wissenschaftler überhaupt war. Seine Ideen und Erfindungen haben die Welt verändert!“

Eure Paula

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