TU: Spionage-Verdacht

von Redaktion

Ermittlungen gegen Studentin aus China

München – Die Generalstaatsanwaltschaft soll gegen eine chinesische Studentin der Technischen Universität München ermitteln. Laut den Recherchen von Correctiv steht sie unter dem Verdacht, Informationen, die einer besonderen Geheimhaltungspflicht unterliegen, weitergegeben zu haben. Ermittelt wird wegen des Verdachts auf Verletzung von Privatgeheimnissen, beziehungsweise der Verletzung des Dienstgeheimnisses und einer besonderen Geheimhaltungspflicht. Gemeinhin ist damit Wirtschaftsspionage gemeint.

Die Ermittlungen betreffen laut Generalstaatsanwaltschaft den Bereich der Batterieforschung, der an einem Lehrstuhl der TUM angesiedelt ist und sich mit der Erforschung erneuerbarer Energien befasst. Die Studentin sei derzeit die einzige Beschuldigte in dem Ermittlungsverfahren. Konkrete Anhaltspunkte für eine Tatbeteiligung weiterer Personen bestünden nach derzeitigem Ermittlungsstand nicht. Die TUM hat sich bisher nicht geäußert. Vor Kurzen wurde ein Fall bekannt, an dem eine Wissenschaftlerin beteiligt sein soll.

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