16. BIS 22. JUNI
NAMENSTAGE
16. Benno
17. Quirinus
18. Elisabeth
19. Fronleichnam
20. Adalbert
21. Aloysius (Sonnenwende)
22. Thomas Morus
Im 8. Jahrhundert gelangten die Reliquien des Märtyrers Quirinus ins Benediktinerkloster Tegernsee, der um 270 mit dem Schwert in Rom getötet wurde. Um 760 holten die Brüder Adalbert und Otgar, die Gründer des Klosters Tegernsee, die Gebeine in ihre Heimat, wo sie in der Pfarrkirche St. Quirin bestattet wurden.
BRAUCHTUM
Ein fester Bestandteil aller Fronleichnamsprozessionen ist der im Volksmund „Himmel“ genannte Baldachin. Er ist ein Ehrenerweis für das Allerheiligste, das von einem Priester in einer Monstranz durch die Straßen getragen wird. Bereits bei den ersten bekannten Fronleichnamsprozessionen ist ein prunkvoller Baldachin dabei. In Prozessionsordnungen wurde festgelegt, welche Teilnehmergruppe vor und hinter dem Traghimmel gehen durfte. Je näher sie am „Himmel“ war, desto ehrenvoller war der Platz. Der kunstvoll mit Brokat gestaltete Baldachin hat seinen Ursprung in der Antike und war ein Herrschersymbol. 1915 schritt der letzte bayerische König Ludwig III. mit brennender Kerze hinter dem Baldachin. 1945 folgte bei der ersten Münchner Fronleichnamsprozession nach Kriegsende der beliebte Pater Rupert Mayer dem „Himmel“.
BAUERN- UND
WETTERREGELN
Nach St. Veit ändert sich die Zeit, alles geht auf die andere Seit.
Vor Johanni bitt um Regen, später kommt er ungelegen.