Schiffe meiden Steg wegen Schwimmern

von Redaktion

Tegernsee – Derzeit fahren Linienschiffe den Bräustüberl-Steg am Tegernsee im Kreis Miesbach nicht mehr an. Das Badeverbot, das an der Stelle eigentlich gilt, ist zuletzt häufig missachtet worden. „Wir hatten innerhalb einer Woche drei äußerst brenzlige Situationen“, berichtet Stephan Herbst, Betriebsleiter der zuständigen Tegernsee Schifffahrt. Ein Badender sei mit nur einer Armlänge Abstand hinter einem Schiff hergeschwommen – ungeachtet der Schiffsschraube und ihrem Sog. Die Anlegestelle würde nur noch angefahren, „wenn es die Situation zulässt“. Der Betriebsleiter bedauert die Situation und empfiehlt Fahrgästen, am Rathaus-Steg auszusteigen. „Sobald es die Situation vor Ort zulässt und ein sicherer Schiffsanlauf gewährleistet ist, wird der Steg wieder in den regulären Fahrplan aufgenommen.“GAB

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