Rosenheim – Die Bayerische Regiobahn (BRB) darf sich über den Zuschlag für das „Rosenheimer Kreuz“ freuen. Unter der früheren Bezeichnung „Meridian“ fährt die Bahngesellschaft seit Dezember 2013 zwischen München und Rosenheim, Kufstein und Salzburg. Nun hat der Aufsichtsrat der Bayerischen Eisenbahngesellschaft den Vertrag für den Zeitraum 2029 bis Dezember 2043 verlängert. Es gab neben der BRB nur einen weiteren Bieter. Im 260 Kilometer langen Rosenheimer Netz fahren jährlich 17 Millionen Fahrgäste.
Für sie dürfte sich fast nichts ändern: Die Züge bleiben die gleichen, sie werden jedoch außen wie innen intensiv gereinigt und aufgefrischt – inklusive Polster und Kopfstützen. Am Fahrplan soll sich nichts ändern. „Bei allen drei Linien bleibt das Fahrplanangebot in der neuen Vertragsperiode auf dem heutigen Niveau“, erklärte das Verkehrsministerium. Lediglich mehr Fahrradstellplätze sind künftig vorgeschrieben.
BRB-Chef Arnulf Schuchmann warnte bereits vorab: Wegen der Generalsanierung der Strecken 2027 und 2028 warte auf alle Beteiligten „eine harte Zeit mit vielen Entbehrungen“.DW