Ein Mähroboter. © dpa
Ein gefangener Wels. © dpa
Brandstiftung an Bahntrasse?
Bamberg – Nach einer Bahnstreckensperrung aufgrund eines Feuers in einer Unterführung ermittelt die Bamberger Kriminalpolizei wegen Brandstiftung. Bisher gebe es keine Hinweise darauf, dass der Brand mit dem Ziel gelegt wurde, die Strecke lahmzulegen, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberfranken. Denkbar sei, dass das Feuer fahrlässig verursacht wurde. Am Freitag hatte ein Zeuge den Brand in einer Fußgängerunterführung unterhalb der Bahntrasse in Hirschaid bemerkt. Die Bahnstrecke Nürnberg–Bamberg musste teilweise gesperrt werden. ICE-Bahnreisende zwischen Berlin und München müssen sich auf Verspätungen einstellen.
Grüne fordern nachts Mähroboter-Verbot
München – Zum Schutz von Igeln und anderen Tieren fordern die Grünen ein nächtliches Verbot von Mährobotern. Der Einsatz der Geräte auf nicht wirtschaftlich genutzten Rasen- und Grünflächen soll zwischen Einbruch der Dämmerung und Sonnenaufgang unzulässig sein – so will es die Landtagsfraktion im bayerischen Naturschutzgesetz festschreiben. Einzelne Kommunen haben den nächtlichen Einsatz von Mährobotern bereits untersagt. Die Grünen plädieren aber für ein landesweites Verbot, um den Gemeinden den mühevollen Weg über Einzelverordnungen zu ersparen.
Wels in Franken wurde von Anglern erlegt
Weißenburg – Der aggressive Wels im Brombachsee in Mittelfranken ist von Anglern erlegt worden. Ein Polizeibeamter habe am 20. Juni zwar dreimal auf den Fisch geschossen, sagte ein Polizeisprecher. Aber kein Projektil habe seine Haut durchgeschlagen. Mehrere Medien hatten berichtet, dass der Fisch erschossen wurde. Ein Projektil habe den Fisch vermutlich so getroffen, dass er benommen gewesen sei, so der Polizeisprecher. Angler hätten daraufhin den Wels gefangen. Nach einem zweiten Wels-Angriff können die Behörden vorerst Entwarnung geben. Echolotbefahrungen hätten keine weiteren Welse im Bereich der Badestellen nachgewiesen.
Gemeindereferentinnen feiern Jubiläum
München – Seit 50 Jahren gibt es in den Pfarreien der Erzdiözese München und Freising die Berufsgruppe der Gemeindereferentinnen. Dieses Jubiläum wird am Samstag mit einem Festakt in Prien am Chiemsee und einem Freiluftgottesdienst mit Kardinal Reinhard Marx auf der Fraueninsel gefeiert. Der Beruf der Gemeindereferentin ist aus der Ausbildung zur Seelsorgehelferin entstanden. Mittlerweile gibt es rund 20 Prozent Männer in diesem Beruf.