LIEBE KINDER

von Redaktion

Meine Entenfreundin Klara und ich besuchten heute die Tiere auf dem Bauernhof. Die Kuh Alma erklärte, dass die Zweibeiner gerne Kuhmilch trinken, die Alma und ihre Kuhfreundinnen herstellen, aber die Milch auch zu Käse verarbeiten. Hierzu wird die Milch erhitzt, damit Bakterien und Keime abgetötet werden. Anschließend wird die Milch entrahmt und je nach Käsesorte ein bestimmter Fettgehalt in der Milch gelassen.

Im nächsten Schritt werden der Milch Milchsäurebakterien hinzugegeben. Diese sorgen dafür, dass der Milchzucker von der Milch zu Milchsäure wird. Anschließend wird Lab zu der Mischung hinzugegeben. Lab stammt aus den Mägen von Kälbern und sorgt dafür, dass die Milch gerinnt und zu einer festeren Mischung wird. Wie lange man die Milch gerinnen lässt, hängt von der Käsesorte ab. Die feste Mischung, die nach dieser Zeit entsteht, nennt man Dickete oder Gallerte.

Diese Gallerte wird geschnitten. Wenn der Käse weich werden soll, wird sie in große Stücke geschnitten. Je härter der Käse sein soll, desto kleiner wird die Gallerte geschnitten. Diese Bruchstücke werden nun in Formen gepresst. Durch das Pressen verliert das Gemisch Flüssigkeit, die Molke. Nun muss der Käse noch reifen. Das kann Wochen oder sogar Monate dauern. Klara schnatterte bewundernd: „Käse herzustellen ist ja eine Kunst.“

Eure Paula

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