von Redaktion

Vor ein paar Tagen weckte mich meine Entenfreundin Klara und schnatterte: „Paula, wach auf! Es hat geschneit!“ Alles war in Weiß gehüllt, doch ich bemerkte sofort, dass Klara sich geirrt hatte. Ich stöhnte: „Das ist kein Schnee! Das ist bloß Reif!“ Überrascht quakte sie: „Aber alles ist doch weiß! Wie kann das kein Schnee sein?“

Ich erklärte, dass Schnee vom Himmel fällt. Schnee entsteht, wenn es in einer Regenwolke so kalt ist, dass das Wasser in der Regenwolke schon in der Wolke gefriert. Dann heften sich klitzekleine Wassertröpfchen an Staubpartikel und gefrieren dort. Nach und nach entsteht eine Schneeflocke, die dann von der Wolke auf die Erde fällt. Reif besteht auch aus gefrorenem Wasser, aber er fällt nicht vom Himmel.

Verwirrt quakte Klara: „Was soll denn das bedeuten? Wo kommt denn das Wasser her, das dann gefriert?“ Ich schnatterte, dass sich das Wasser in der Luft befindet. Wasser gibt es auch in der Form von Dampf. Wenn die Luft kälter wird, kann sie das Wasser nicht mehr so gut halten. So entsteht der Tau, den man manchmal morgens sieht. Klara meckerte: „Warum erklärst du nicht, wie Reif entsteht?“ Ich quakte, dass ich schon dabei bin. Reif entsteht nämlich genauso wie Tau. Der Unterschied ist aber, dass die Gegenstände, auf denen sich der Wasserdampf absetzt, im Winter oft auch sehr kalt sind. In diesem Fall kann der Wasserdampf direkt gefrieren und sich auf diesen Dingen absetzen. Das ist Reif.

Eure PaulaTEXT: JANA SCHRÖDER

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