17. BIS 23. NOVEMBER
NAMENSTAGE
17. Gertrud, Hiltrud
18. Karolina
19. Elisabeth, Mechthild
– Buß- und Bettag –
20. Korbinian
21. Rufus
22. Cäcilia
23. Klemens
Elisabeth wurde 1207 als Tochter des Ungarnkönigs Andreas II. und seiner Gemahlin Gertrud von Andechs geboren und bereits mit vier Jahren mit dem elfjährigen Thüringer Landgrafensohn Ludwig verlobt und bis zur Eheschließung als 14-Jährige auf der Wartburg erzogen. Dort lernte sie auch die Not der vielen Armen kennen und versuchte persönlich tatkräftig zu helfen, was den Zorn der Familie erregte. Als Ludwig nach sechs Ehejahren auf einem Kreuzzug starb, war Elisabeth der Willkür der Verwandten ausgeliefert. In ihrer Not floh sie in Nacht und Nebel mit ihren drei Kindern in ein Kloster in Marburg. Mit 24 Jahren starb sie 1231.
BRAUCHTUM
In manchen Dörfern in Mainfranken in der Würzburger Gegend kannte man früher einen heute vergessenen Brauch. Hier läutete nach Martini nach dem abendlichen Gebetläuten noch einmal eine Glocke, um verirrten Wanderern oder Reisenden den rechten Weg zu zeigen. Vom Verirrtenläuten erzählte man den Kindern viele Sagen und Geschichten, die ihre Fantasie anregten. Ohne Fernseher saß man gern in der warmen Stube beisammen und stellte sich auf den Winter ein.
BAUERN- UND
WETTERREGELN
Novemberschnee tut der Saat nicht weh.
Was der Winter für ein Mann sagt Elisabeth an.