Starnberg – Sie kann Boote lahmlegen, Fischernetze zerstören und sogar das Trinkwasser gefährden: die Quagga-Muschel. Nun ist die invasive Art auch im Starnberger See nachgewiesen worden, wie das Landratsamt am Freitag mitteilte. Auch die Fischer von Pilsensee und Wörthsee sind alarmiert, denn die Muschel ist sehr leicht übertragbar.
Noch gehen die Behörden davon aus, dass sich die Verbreitung im Starnberger See im Anfangsstadium befindet. Langfristig jedoch kann die kleine Muschel „zu nicht unerheblichen Problemen führen und beispielsweise Schiffsrümpfe und Bojen überwuchern, Wasser- und Abwasserleitungen verstopfen, Fischernetze zerstören oder die Motorkühlung von Booten lahmlegen“. Im Bodensee und auch am Chiemsee ist die Muschel schon verbreitet.HVP