von Redaktion

Gestern ließen wir Enten uns ein festliches Adventsfrühstück schmecken. Wir schnabulierten Wasserpflanzen, feine Körner und besonders schmackhafte Schnecken. „Na, Klara“, schnatterte Paula, „Was war heute in deinem Adventskalender?“ Klara lächelt. „Ein sehr leckerer Körnermix. Und bei dir?“ „Bei mir war ein kleiner Stern drin! Den möchte ich an mein Nest hängen“, antwortete ich.

Klara blickte auf den Adventskranz. „Paula, quack mal, im Adventskalender gibt es jeden Tag ein Türchen, aber beim Adventskranz nur vier Kerzen. Wieso nur vier, wenn der Advent viel länger ist?“ Ich schnatterte: „Die Biberin hat erklärt, dass ein evangelischer Theologe, der viele arme Kinder betreute, den Adventskranz erfunden hat. Denn die Kinder konnten es kaum erwarten, bis Weihnachten war und fragten ihn ständig: ‚Wie lange noch?‘ Da hatte der Mann eine Idee. Er nahm ein großes Holzrad, schmückte es mit Tannengrün und stellte viele Kerzen darauf: eine für jeden Tag im Advent. Jeden Tag wurde eine Kerze mehr angezündet. So konnten die Kinder sehen, wie oft sie noch schlafen mussten bis Weihnachten.“

„Aha! Der erste Adventskranz war also eine Mischung zwischen Adventskranz und Adventskalender“, quakte Klara. Ich schnatterte: „Ja, unser Kranz heute ist quasi der kleine Bruder davon. Heute haben wir vier große Kerzen, eine für jeden Adventssonntag. Jede Woche wird es dank der Kerzen heller, obwohl es draußen früher dunkel wird.“ Eure Paula

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