15. BIS 21. DEZEMBER
NAMENSTAGE
15. Valerian
16. Adelheid
17. Lazarus
18. Wunibald
19. Benjamin, Urban
20. Regina
21. Dominikus von Silos
Adelheid ist eine herausragende Gestalt in der mittelalterlichen Geschichte. Sie war die Tochter von König Rudolf II. von Burgund und heiratete 947 König Lothar von Italien. Als dieser vergiftet wurde, wollte Berengar II. von Friaul sie zwingen, ihn zu heiraten. Da sie sich weigerte, wurde sie in einer Burg inhaftiert, doch gelang ihr mit ihrer Tochter die Flucht. 951 vermählte sie sich mit dem deutschen Kaiser Otto I. und wurde Herrscherin über Oberitalien. 962 fand in Rom die Kaiserkrönung des Paares statt. Nach dem Tod ihres Mannes übernahm sie für den jungen Otto III. die Regentschaft, was zu Spannungen mit dessen Mutter Theophanu führte.
BRAUCHTUM
Das Singen von Weihnachtsliedern in der Familie ist ein Brauch, der sich erst im 19. Jahrhundert bei uns entwickelt hat. In dieser Zeit wurde Weihnachten zum bürgerlichen Fest, dazu gehörte auch das gemeinsame Singen. Damals entstanden viele Weihnachtslieder, die uns vertraut sind, so auch das beliebte „Stille Nacht, heilige Nacht“. Dieses Lied verdanken wir dem Lehrer Franz Gruber aus Oberndorf bei Laufen, der zum 24. Dezember 1818 einen Gedichttext von Hilfspfarrer Joseph Mohr vertonte. Es wurde in der Mitternachtsmesse in der kleinen Dorfkirche von Oberndorf zum ersten Mal von den beiden vorgesungen.
BAUERN- UND
WETTERREGELN
Ist die Christnacht hell und klar, folgt ein gesegnet Jahr.
Weihnachten im Klee, Ostern im Schnee.