Dieses Jahr werden wir Weihnachten am Bauernhof feiern. Huhn Benedicta lud uns ein, und als Klara quakte: „Wir können doch Waldemar an Weihnachten nicht allein lassen“, da gackerte Benedicta: „Bringt Euren Waschbärfreund doch mit.“ Als wir zurück am See waren und Waldemar von der Einladung quakten, war er begeistert. „Da gibt es bestimmt Plätzchen“, brummte er und schleckte sich das Maul, „die Bäuerinnen sind doch bekannt dafür, dass sie so gut backen.“ „Plätzchen könnte es geben“, quakte Agnes, „Du musst aber auch bereit sein, mit allen Tieren am Bauernhof ,Stille Nacht, Heilige Nacht‘ zu singen.“ „Das wünscht sich Benedicta“, schnatterte Klara. „Geht klar“, brummte Waldemar und nickte eifrig, „ich werde singen wie ein Zeisig.“ Sorgen machte uns noch der lange Weg bis zum Hof. Wir Enten können ja fliegen, aber Waldemar? „Ich laufe“, brummte er. „Schaffst du das?“, quakte Klara. „Aber Klara“, brummte Waldemar, „Du weißt gar nicht, wie weit ich in der Nacht oft laufe, während ihr in euren Nestern schlummert.“ „Ich glaub’s dir“, quakte Agnes. „Ich habe mal in der Zeitung über einen Waschbären gelesen, der ist mehrere hundert Kilometer weit gelaufen.“ „Warum?“, quakte ich. „Es war ein männlicher Waschbär, und er war auf der Suche nach einem Weibchen“, schnatterte Agnes. „Woher wussten das die Zweibeiner?“, quakte Klara. „Er gehörte zu einem Forschungsprojekt und war mit einem Sender ausgestattet“, schnatterte Agnes.
Eure Paula