von Redaktion

Gestern fragte mich Agnes: „Was hast du dir eigentlich für das neue Jahr vorgenommen?“ Ich quakte: „Warum sollte ich jetzt schon Pläne machen?“ Agnes schnatterte: „Ich spreche natürlich von guten Vorsätzen für das neue Jahr! Rund die Hälfte aller Zweibeiner in Deutschland überlegt sich jedes Jahr um Silvester herum, was im letzten Jahr gut und was schlecht gelaufen ist. Dann denken sie daran, was sie im neuen Jahr verbessern wollen. Gute Vorsätze sind Dinge, die man sich für das neue Jahr vornimmt. Typische Vorsätze sind zum Beispiel, mehr für die Schule zu lernen, mehr Sport zu machen oder mehr Obst zu essen.“

Ich quakte: „Verstehe! Wer hat sich diese Tradition ausgedacht?“ Meine Entenfreundin erklärte, dass viele Zweibeiner sich an Momenten, wenn eine Sache endet und eine andere beginnt, fragen, was sie gerne anders machen wollen. Der Brauch der guten Vorsätze geht deshalb auch schon weit zurück. Schon im Römischen Reich überlegten sich die Zweibeiner bei Festen für den Gott Janus, was sie in ihrem Leben verändern könnten. Manche glauben sogar, dass es diese Tradition sogar noch länger gibt: Vor ungefähr 4000 Jahren sollen die Zweibeiner in Babylon beim Neujahrsfest ihren Göttern Dinge versprochen haben. Sie gelobten zum Beispiel, ihre Schulden zurückzuzahlen. Wann genau die Zweibeiner anfingen, sich gute Vorsätze zu überlegen, weiß man nicht genau. Fest steht aber, dass sie es schon sehr lange tun.

Eure Paula

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