Die Schafe an der B2. © Polizei
2000 neue Mitglieder: Bund Naturschutz wächst
München – Der Bund Naturschutz (BN) in Bayern hat 2025 nach eigenen Angaben fast 2000 neue Unterstützer gewonnen. Die Gesamtzahl der Mitglieder und Förderer stieg damit auf rund 270 000, wie der Verband gestern mitteilte. Der neue Vorsitzende Martin Geilhufe sieht darin ein starkes Signal und Vertrauen in die Arbeit des BN. Gleichzeitig übt der Verband scharfe Kritik an der bayerischen Staatsregierung, weil sie das für 2040 gesetzte Klimaziel gekippt hat. Die stellvertretende Vorsitzende Beate Rutkowski nannte die Entscheidung „eine riesige Enttäuschung“.
Schafe auf Abwegen: Polizei greift zum Besen
Pegnitz – Mit einem Besen hat die Polizei eine ausgebüxte Schafsherde in Pegnitz (Landkreis Bayreuth) unter Kontrolle gehalten. Die etwa 20 Tiere hatten ihren Weidezaun durchbrochen, wie die Polizei mitteilte. Demnach waren sie auf eine Bundesstraße gelaufen. Mit einem Besen als provisorischen Hirtenstab hätten es die Beamten geschafft, die Schafe von der Straße fernzuhalten. Unversehrt brachte der Eigentümer seine Schafe wieder zurück.
Sternsingeraktion startet in Holzkirchen
Holzkirchen – Am heutigen Dienstag wird vom Erzbistum München und Freising die Sternsingeraktion 2026 in Holzkirchen eröffnet – mit einem Aussendungsgottesdienst in der Pfarrkirche Sankt Josef um 11 Uhr. Jedes Jahr sind rund um den Dreikönigstag im gesamten Erzbistum rund 500 Gruppen von Haus zu Haus unterwegs, um dort zu singen und Spenden zu sammeln. Heuer unter anderem für Projekte in Bangladesch.
Bayern errichtet Infektionsschutz-Zentrum
München – Im Kampf gegen Infektionskrankheiten richtet Bayern ein neues Zentrum für präventive Infektionsmedizin (BZI) ein. Die Expertise aller Medizin-Universitäten und Unikliniken im Freistaat soll dort verzahnt und gebündelt werden, wie Wissenschaftsminister Markus Blume (CSU) mitteilte. „Der Fokus des BZI liegt auf Forschung und Diagnostik, aber auch auf wissenschaftlich fundierter Beratung für Politik und Bevölkerung“, erklärte er. Schwerpunkte sollen unter anderem die Überwachung von Erregern sowie Forschung und Aufklärung im Bereich von Impfungen sein. Dafür sollen jährlich drei Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden.