Das neue Jahr ist da, und mit ihm auch all der Müll, der nun auf unserer Wiese am Seeufer liegt. Es sind lauter verschiedene bunte Plastikteilchen. „Die sind alle von den Raketen und Böllern, die die Zweibeiner bei uns am Ufer abgeschossen haben“, piepste eine Ratte, die hinter einer der Mülltonnen am Gasthaus am See hervorgekrochen kam. Erschrocken machte Waldemar einen Satz nach hinten. Dann brummte er: „Bissige Mitesser an meinen Mülltonnen kann ich im neuen Jahr nicht gebrauchen.“ „Keine Sorge, ich beiße schon nicht. Wenn dann erschlage ich dich mit Informationen über Feuerwerke“, entgegnete die Ratte mit beleidigter Stimme. „Na, mach halt“, konterte mein Freund. „Die Erfindung der Raketen und Böller begannen mit der Herstellung von Schwarzpulver, welche erstmals dem Mönch Li Tian gelang. Die Menschen in China nutzen das Pulver daraufhin zum Bau des Bazou. Das ist ein explodierendes Bambusrohr, das böse Geister vertreiben soll. Schließlich gelangte die Idee des Feuerwerks im 14. Jahrhundert nach Griechenland, wo es weiterentwickelt wurde. Menschen lernten, aus Holzstäben geladenen Hülsen und Raketen Feuerwerkskörper zu bauen. Bekannt machte das Feuerwerk jedoch die Italiener. Maler, Architekten und Bildhauer nutzten sie, um Schlösser, Brücken, Burgen und Türme in Szene zu setzten. Das erste Feuerwerk wurde in Deutschland 1506 von Kaiser Maximilian anlässlich des Reichstags zu Konstanz gezündet“, berichtete die Ratte. …….Eure Paula