München – Am 8. März finden die Kommunalwahlen in Bayern statt. Der Bayerische Jugendring (BJR) organisiert bereits vom 16. bis 27. Februar die U18-Wahl, die Jugendwahl für alle in Bayern lebenden Menschen, die aufgrund ihres Alters nicht wahlberechtigt sind. Wie der Bayerische Jugendring mitteilte, werde die klassische Stimmzettel-Wahl in Pilot-Gemeinden in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsministerium für Digitales um eine rein digitale Form der Stimmabgabe ergänzt. Bei der regulären Kommunalwahl im März ist das allerdings nicht möglich. In ganz Bayern werde die Jugendarbeit die U18-Wahlen mit kreativen Aktionen und Formaten begleiten, hieß es. So findet am 5. Februar in Erlangen ein „Mach mal Zukunft Festival“ statt, das mit Aktionen, einem großen Kunstprojekt, Workshops und vielen Infoständen auf die U18-Wahl und die Kommunalwahl vorbereite. Der Kreisjugendring Ebersberg ruft vom 7. Februar bis zum 7. März dazu auf, den Schriftzug „Wählt demokratisch!“ mit Menschen zu bilden und die Botschaft medial zu verbreiten.
Vor der Kommunalwahl rief BJR-Präsident Philipp Seitz die Kommunen dazu auf, trotz vielerorts leerer Kassen in die Zukunft zu investieren und nicht an der Jugendarbeit zu sparen: „Jugendarbeit ist kommunale Pflichtaufgabe, dies gilt in wirtschaftlich schwierigen Zeiten doppelt. Wer in die Jugendarbeit investiert, stärkt die Demokratie.“
Ein zentrales Thema der Jugendarbeit werden laut Seitz auch im kommenden Jahr die Demokratiebildung und die Herausforderung durch rechtsextreme Parolen und Aktivitäten sein.EPD