von Redaktion

„Wieso ist das Schwein überhaupt ein Glücksymbol?“, bellte der Hufhund Benno. „Der Ursprung ist wahrscheinlich geschichtlicher Natur“, erörterte die Biberin Frau Dr. Berta Raspenzahn und führte aus: Bereits bei den alten Germanen galten Wildschweine als Sinnbild für kriegerische Kraft und Fruchtbarkeit. Bei den Griechen und Römern war das Schwein neben seiner Nützlichkeit auch Zeichen für Wohlstand und Reichtum. Menschen, die mehrere Schweine besaßen, gehörten meist zur oberen Schicht der Gesellschaft. Eine Theorie besagt, dass Schweine ihre Besitzer im Mittelalter reich machen konnten. Sie fraßen so gut wie alles, was ihn vor den Rüssel kam. Und so machten Essensresten und Abfall mit der Zeit aus kleinen Ferkeln prächtige Schweine, ohne dass die Besitzer damit viel Aufwand gehabt hätten. „Mein Lieblingsglücksbringer ist aber der Marienkäfer, dicht gefolgt vom vierblättrigen Kleeblatt und dem Fliegenpilz“, verkündete Hofkater Fritz. „Nein, der Kaminkehrer ist am besten. Der bringt mir nämlich immer Leckerlis mit“, bellte Benno. Ein Lächeln zog sich über meinen Schnabel. Mein neuer Lieblingsglücksbringer war ab dem Zeitpunkt auf jeden Fall die rosa Kugel mit vier Tentakeln, die der Bub geformt hatte.

Eure Paula

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