So verhindert die Polizei Verbrechen

von Redaktion

Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle feiert 100-jähriges Bestehen – Kampf gegen Einbrecher

Andrea Föckler leitet das Sachgebiet Kriminalprävention im Polizeipräsidium. © Martin Hangen

München – Viele Münchner wissen gar nicht, dass es sie gibt – dabei feiert sie in diesem Jahr ihr hundertjähriges Bestehen. Die Rede ist von der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle der Münchner Polizei. „Prävention ist die vornehmste Aufgabe der Polizei“, sagte Andrea Föckler am Donnerstag bei einer Pressekonferenz im Präsidium. Sie will die Bürgerinnen und Bürger dazu einladen, sich von den Experten des Kriminalkommissariats 105 beraten zu lassen. Das K105 leitet Erste Kriminalhauptkommissarin Anita Fricke. Ihre Kollegin Andrea Föckler ist seit Dezember 2024 als Leiterin des Sachgebiets E34 zuständig für die Verhütung von Kriminalität.

Das Sachgebiet startete 1925 zunächst als innovatives Angebot zum Einbruchsschutz. „Heute handelt es sich um eine Beratungsstelle mit vielfältigen Aufgaben“, erklärte Föckler. Um optimal helfen zu können, arbeiten im K105 neben 13 Polizeibeamten auch vier Sozialarbeiter. Kriminalhauptkommissarin Esther Papp beispielsweise kümmert sich um Opferschutz, etwa bei häuslicher Gewalt. Gerade für Frauen mit gewalttätigen Partnern ist das eigene Zuhause oft der gefährlichste Ort. Cem Karakaya, Experte für Internetkriminalität, befasst sich mit Identitätsdiebstahl, und Ralph Kappelmeier erklärt, wie man sich und andere durch richtiges Verhalten vor Kriminalität schützen kann. „Wir arbeiten mit Trainingsmethoden wie Rollenspielen.“ So blieben Strategien besser im Gedächtnis.

Einbruchsschutz ist übrigens nach wie vor ein wichtiges Beratungsfeld. Kriminalhauptkommissar Michael Rasp unterstützt Bürger hierbei.RMI

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