Straubing – Zwei Männer aus Bayern sollen hunderten Studierenden aus Drittstaaten gegen Geld mit fiktiven Bescheinigungen zum illegalen Aufenthalt in Deutschland verholfen haben. Gegen sie wird wegen gewerbsmäßiger Schleusung in zahlreichen Fällen ermittelt, wie die Straubinger Polizei mitteilte. Ins Rollen kamen die Ermittlungen durch das Deggendorfer Bürgeramt und das Ausländeramt des Landratsamts. Die Behörden stellten fest, dass auffällig viele Studenten aus Drittstaaten nach Deggendorf gezogen waren. An den Anschriften waren mehr Menschen gemeldet, als es Wohnraum für sie gab.