Künftig noch mehr Veggie auf der Zugspitze

von Redaktion

Garmisch-Partenkirchen – Die Bayerische Zugspitzbahn (BZB) hat das EMAS-Gütesiegel erhalten und darf sich als einziges Seilbahnunternehmen in Deutschland hochoffiziell „umweltfreundlich“ nennen. „Da wird jeder Bereich durchleuchtet“, sagt Marc Anatya. Seit einem Jahr verantwortet der US-Amerikaner das Projekt bei der BZB. Einiges hat er verändert, einiges wird er noch ändern. Die Speisekarte zum Beispiel. Vom einstigen Aufschrei hat man ihm erzählt. Damals, im November vor zwei Jahren, verbannte die BZB alle Fleischgerichte aus dem Gletscher2600. In dem Restaurant auf dem Zugspitzplatt wird nur noch Veganes und Vegetarisches serviert. Auch wenn es nebenan im Sonnalpin weiter Schnitzel und Co. gibt, fühlten sich Fleischesser bevormundet und riefen zum Boykott auf. Mittlerweile haben sich die Gemüter beruhigt, während schrittweise weitere Fleischgerichte verschwinden.

Bis in zwei Jahren will die Bayerische Zugspitzbahn über alle neun Gastronomiebetriebe hinweg zu 50 Prozent vegane und vegetarische Gerichte anbieten. Auch, weil die Zutaten im Anbau deutlich weniger CO₂ verursachen. „Allzu weit sind wir von dem Ziel nicht weg“, sagt Antaya, der künftig möglichst viele regionale Produkte beziehen möchte.KAT

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