München – Die einen sehen darin das ideale Terrain für Mountainbike-Touren, die anderen eine sensible Natur-Oase: Südlich der Stadt-Landkreis-Grenze schwelt an den Isartrails seit Jahren ein Interessenskonflikt. Nun bahnt sich eine Lösung an auf Grundlage des 2017 verabschiedeten Lenkungskonzepts „NaturErholung Isartal“. Unter Federführung des Alpenvereins werden die Isartrails so modelliert, dass auf ihnen naturverträgliches Geländeradeln möglich ist. „2026 wird das Jahr der Umsetzung“, sagt Projektleiterin Bea Draese. In zwei Jahren könnte alles fertig sein.
Stadt und Landkreis teilen sich die Kosten von rund 2,7 Millionen Euro. Mitte 2026 erfolgt die Ausschreibung der Baumaßnahmen. 2026/27 und 2027/28 soll je in der kalten Jahreszeit beidseits der Isar das Trailnetz entstehen – zwischen der Marienklause in Thalkirchen und der Dürnsteiner Brücke bei Schäftlarn. 2028 könnten die neuen Isartrails dann einweihungsreif sein. Vorbild könnten die 2025 eröffneten Würmtal-Trails oder der Schmausenbuck-Trail in Nürnberg sein. Das Isartal allerdings ist deutlich weitläufiger.MBE