Oberding – Nach seinen Anfängen im Oberdinger Ortsteil Schwaig steht das Rüstungsunternehmen Arx Robotics vor der Expansion. Mit zehn Mitarbeitern ist das Start-up von Marc Wietfeld und zwei Bundeswehrkameraden vor eineinhalb Jahren in die frühere Halle von KraussMaffei Automation eingezogen. Mittlerweile sind es 200 Beschäftigte, auch in Großbritannien und in der Ukraine hat Arx Produktionsstätten. Mehrere hundert der mitunter autonom fahrenden oder ferngesteuerten Bodendrohnen von Arx Robotics operieren auf ukrainischen Schlachtfeldern, sagt Wietfeld. Bis Mitte des Jahres will das Unternehmen aus dem Kreis Erding eine 18 000 Quadratmeter große Fläche nördlich von München beziehen und auf 600 Mitarbeiter anwachsen. Die Produktion in Schwaig bleibe aber erhalten.
An die Deutsche Bundeswehr hat Arx bislang nur einzelne Geräte geliefert. Hauptabnehmer seien die ukrainischen Streitkräfte, so Wietfeld. Doch der nächste Schritt steht bereits bevor. Zusammen mit der Helsing GmbH habe man die Ausschreibung für den Schutz der NATO-Ostflanke gewonnen. Neben der kleinen Bodendrohne Gereon hat Arx auch den größeren Hectormit im Angebot. Verkaufsschlager sei aber das Betriebssystem Mithra OS.TA