von Redaktion

Erinnert Ihr euch? Dr. Berta Raspelzahn hatte uns vom Wahlrecht für Zweibeinerinnen erzählt, und Waldemar wollte wissen, ob auch Zweibeiner wählen dürfen, die nicht lesen und schreiben können. „In dem Land Gambia in Afrika gibt es viele solche Zweibeiner“, erklärte Berta. „Sie können also nicht die Namen auf einem Zettel lesen und dann ein Kreuzchen hinter dem Kandidaten machen, dem sie ihre Stimme geben wollen. Deshalb wählen sie mit Murmeln.“ „Mit Glasmurmeln?“, brummte Waldemar. „Genau so“, erklärte Berta. „Jeder erwachsene Zweibeiner bekommt eine Glasmurmel, die er in ein Fass wirft, auf dem ein Foto von dem Zweibeiner steht, den er am besten findet und dem er vertraut, dass er das Beste für das Land will. Man könnte natürlich auch Zettel mit den Fotos drucken, und jeder macht sein Kreuz hinter das entsprechende Foto, aber Gambia ist sehr arm, und auf diese Weise muss nichts gedruckt werden, und das spart viel Geld.“ „Das ist ja raffiniert“, schnatterte Klara. Waldemar legte den Kopf schief und brummte: „Es könnte aber ein Zweibeiner heimlich zwei Murmeln in das Fass mit seinem Lieblings-Kandidaten werfen.“„Deshalb haben die Zweibeiner eine Art Überwachungsglöckchen eingebaut“, erklärte Berta. „Die Murmeln bringen ein Glöckchen zum Klingeln, wenn sie in das Fass rollen. Würde ein Zweibeiner mehrere Murmeln einwerfen, wäre das zu hören.“ „Dann ist das doppelt raffiniert“, schnatterte Agnes.

Eure Paula

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