von Redaktion

„Waldemar, ich glaube, Du bekommst Konkurrenz.“ So quakte ich unserem Waschbärfreund. „Welche Konkurrenz?“, brummte Waldemar. „Beim Fressen“, schnatterte ich. „Im Tierpark in München sollen Große Pandabären einziehen, und die fressen 14 bis 16 Stunden am Tag. Das schaffst nicht mal du, oder?“ „Da würde ich Bauchweh bekommen“, brummte Waldemar. Unserem Schleckermaul ging noch etwas ganz anderes durch den Sinn. „Mögen Pandas Krapfen?“, brummte er. Agnes, Klara und ich lachten. „Nein, Pandas fressen fast nur Bambus“, schnatterte ich. „Sie brauchen zehn bis 40 Kilo Bambus am Tag, um satt zu werden, denn Bambus hat wenig Nährstoffe.“ „Vielleicht sollten sie doch mal einen Krapfen essen“, brummte Waldemar. „Wenn Pandas im Zoo leben, geben ihnen die Zweibeiner auch etwas Obst und Süßkartoffeln, und sogar Honig, Eier und Fisch“, quakte ich. „Na, das klingt schon etwas mehr nach satt werden“, brummte Waldemar. „Ich möchte die Pandas sehen“, quakte Klara, „und herausfinden, warum die Zweibeiner sie so putzig finden.“ „Das kann ich Dir erklären“, schnatterte Agnes, „weil Pandas dem Kindchenschema entsprechen.“ „Was ist ein Kindchenschema?“, brummte Waldemar. „Zum Kindchenschema gehören eine hohe Stirn, eine kleine Nase und große Augen. Bei den Pandas verstärken die schwarzen Flecken um die Augen das Kindchenschema. Außerdem sehen Pandas fast immer so aus, als würden sie lächeln.“

Eure Paula

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