Mit einem Kran wurde der Lkw geborgen. © Herold
Wessobrunn – Die Bergung eines verunglückten E-Lastwagens in Wessobrunn im Kreis Weilheim-Schongau hat die Feuerwehren zwei Tage lang beschäftigt. Der Laster einer Supermarktkette war in dem Dorf in der Nacht zu Donnerstag um drei Uhr morgens in eine Böschung gerutscht. Zunächst mussten Feuerwehrleute 15 Tonnen Lebensmittel umladen, was acht Stunden Knochenarbeit bedeutete. Im Schnitt seien immer rund 30 Feuerwehrleute im Einsatz gewesen, berichtete der Wessobrunner Kommandant Theodor Rieger.
Danach rückten Fachleute einer auf Lkw-Bergungen spezialisierten Firma aus Landsberg an und begannen mit der Bergung der Zugmaschine und des Aufliegers. Die Feuerwehr musste vorsorglich Brandschutzmaßnahmen ergreifen. Bei Anheben des Lasters mit einem Kran stellte sich aber heraus, dass der Akku und die ganze Elektrik unbeschädigt geblieben waren. Erst am Freitag gegen 13.30 Uhr konnte der Einsatz beendet werden.SET/HH