Nach Sprengstofffund: Überreste werden untersucht

von Redaktion

München/Wiesent – Nach dem Großeinsatz auf der A3 im Landkreis Regensburg mit der Sprengung eines mutmaßlich explosiven Fundes in einem Wagen (wir haben berichtet) muss das bayerische Landeskriminalamt viele offene Fragen klären. Vor allem: Erhärtet sich die Spur in die Szene der Geldautomaten-Sprenger, die seit Jahren deutschlandweit aktiv sind?

Ermittelt werde weiter in alle Richtungen, hatte ein LKA-Sprecher am Freitag gesagt. Hinweise auf einen politischen Hintergrund hatte es allerdings zunächst nicht gegeben. Die Ermittlungen würden weiter fortgesetzt.

Auch ob es sich um eine zufällige oder eine gezielte Kontrolle handelte, ist bislang nicht bekannt. Gegen die 28-jährige Fahrerin und ihren 24-jährigen Beifahrer, eine Portugiesin und ein Niederländer, wurden noch am Freitag Haftbefehle erlassen. Beide befänden sich nun in Untersuchungshaft, teilte die Polizei am Sonntag mit.

Die Überreste des gesprengten Fundes wurden nach München gebracht. Experten des Landeskriminalamtes nahmen sie an sich. In den kommenden Tagen und Wochen sollen sie am kriminaltechnischen Institut untersucht werden, sagte ein LKA-Sprecher.

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