Kupferkabel sind beliebtes Diebesgut. © Imago
Jugendlicher versucht zu flüchten
München – Der Fluchtversuch eines frisch verhafteten Jugendlichen hat in der Nacht zu Samstag zu einem Großeinsatz der Polizei in der Münchner Altstadt gesorgt. Der Bursche schaffte es um kurz nach Mitternacht nicht nur, sich loszureißen. Er flüchtete auch 1,5 Kilometer vom Präsidium, bevor er gefasst wurde. Der Jugendliche stammt aus Holzkirchen (Kreis Miesbach). Dort war er auch kontrolliert worden. Dabei kam heraus, dass gegen ihn ein Haftbefehl wegen des Verdachts auf gefährliche Körperverletzung vorlag. Die Beamten wollten den Jugendlichen ins Präsidium München bringen, damit er dem Haftrichter vorgeführt werden kann. Dabei war ihm die Flucht gelungen.NAH
Festnahmen nach Solar-Diebstählen
Lampertheim – Nach einer Einbruchsserie in mehrere Solarparks hat die Polizei sechs Tatverdächtige festgenommen. Die Männer befinden sich nun in U-Haft wegen des Verdachts des schweren Bandendiebstahls. Sie sind vergangene Woche nach einem Einbruch in einen Solarpark in Lampertheim (Kreis Bergstraße) festgenommen worden. In einem Fahrzeug stellten die Beamten eine größere Menge kupferhaltige Kabel sicher. Weitere Einbrüche werden den Männern im Alter zwischen 23 Jahren und 37 in Franken zu Last gelegt. In den vergangenen drei Monaten sollen sie mindestens achtmal in verschiedene Solarparks eingebrochen sein.
Callcenter-Betrug in Millionenhöhe
Bamberg – Vor dem Landgericht Bamberg hat am Dienstag ein Prozess um einen Callcenter-Betrug in Millionenhöhe begonnen. Angeklagt ist ein 51-Jähriger, der Kopf einer internationalen Bande sein soll. Insgesamt soll durch die Gruppe zwischen Oktober 2017 und Oktober 2021 ein Schaden von rund 30 Millionen Euro entstanden sein. Davon entfielen rund acht Millionen Euro auf Geschädigte in Deutschland. Die Opfer wurden angerufen und zu Investition in vermeintlich lukrative Geldanlagen überredet worden. Der Angeklagte sollgebracht worden. Ab September 2017 soll der 51-Jährige für das gesamte operative Geschäft der Gruppe verantwortlich gewesen sein. Der Prozess soll noch bis Ende Februar laufen.
Ohne Führerschein zur Polizei gefahren
Landshut – Mit dem Auto aber ohne Führerschein ist ein Mann in Landshut zur Polizei gefahren. Er wollte sich eine Bescheinigung ausstellen lassen. Dabei fiel den Beamten auf, dass er mit dem Wagen gekommen war, obwohl er keine Fahrerlaubnis hat. Er sagte, ein Bekannter habe ihn gefahren. Auf Kroatisch rief er einen Freund an und bat ihn, zu kommen und vorzugeben, ihn gefahren zu haben. Aber er hatte Pech: Eine Polizistin verstand die Sprache jedoch. Nun kommt auf den 61-Jährigen eine Anzeige zu.