So tickt die Jugend: Pragmatisch, ökologisch und sozial

von Redaktion

München – Junge Menschen sind heutzutage mit globalen Krisen und wirtschaftlichen Unsicherheiten konfrontiert. Und blicken daher pragmatisch und weniger optimistisch in die Zukunft: Das ist die zentrale Erkenntnis der aktuellen und wissenschaftlich begleiteten Zukunftsstudie der in München ansässigen Schörghuber Gruppe. „Wir sehen ganz klar, dass die Generation Future ihren Alltag pragmatisch auf die geänderten Bedingungen angepasst hat“, sagt CEO Florian Schörghuber. „Sie schaffen sich damit selbst, was die äußeren Umstände angesichts globaler Krisen nicht bieten können: ein Gefühl von Stabilität, Beständigkeit und Sicherheit.“

2000 Menschen im Alter von 16 bis 35 Jahren wurden befragt. Die junge Generation verbinde Arbeit stark mit Selbstverwirklichung. Allerdings gaben nur 42 Prozent an, ihren Traumberuf gefunden zu haben. Über die Hälfte sieht darin die Notwendigkeit, Geld zu verdienen. Das Wohnen wird bei der Generation Future als wichtigster Faktor für Lebensqualität angesehen. 53 Prozent der Befragten wünschen sich ein Wohneigentum und setzen auf Stabilität. Einen wichtigen Stellenwert nimmt das Reisen ein. Fast die Hälfte verreist lieber seltener, investiert aber dann in einen hochwertigen Aufenthalt. Aus ökologischen Gründen würden 55 Prozent auf exotische Fernreisen verzichten. Konsum hat für die Generation Future als Selbstzweck kaum Bedeutung. Stattdessen zählen soziale Kontakte und gemeinsam verbrachte Zeit.

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