Würzburg – Wegen eines verdächtigen Pakets haben Einsatzkräfte in Würzburg Teile eines Wohn- und Geschäftsgebäudes geräumt.
Das Paket lag im Treppenhaus des Hauses an der Juliuspromenade in der Altstadt. Gegen 10 Uhr hatten Anwohner die Polizei informiert, weil das Paket keinem Empfänger im Haus zugeordnet werden konnte. Weil sich in dem Gebäude auch Büroräume von Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, befinden, rückte die Polizei mit mehreren Streifen an. Sie ordnete an, das Haus teilweise zu räumen.
Für die Untersuchung des Pakets wurden Spezialisten der Technischen Sondergruppe (TSG) hinzugezogen. Gegen 14 Uhr konnten die Einsatzkräfte Entwarnung geben: Der Inhalt des Pakets bestand aus harmlosen Alltagsgegenständen, die vermutlich achtlos im Hausflur abgestellt worden waren.
Es habe zu keiner Zeit eine Gefahr für die Bevölkerung bestanden, betonte die Polizei anschließend. MM/DPA