WO KIMMTS HER?

von Redaktion

Bolàndi
Hat sich nicht sogar der Boandlkramer selbst als solchen bezeichnet? „I bin doch der ärmste Bolandi, dahoam net in der Seligkeit, im ewigen Licht und drunt auf Erden gemieden“. Ein Handlanger, Untergebener und willenloser Diener, all das ist der Boandlkramer durchaus – er handelt ja nur im Auftrag. Die Herkunft des Wortes könnte aus dem jenischen und rumänischen Sprachgebrauch („blând“ für sanft, mild, widerstandslos) stammen. Mit Einfluss des Ungarischen gibt es im Rumänischen „bolând“ und „bolúnd“ für Dummkopf oder Depp. Beim Boandlkramer schwingt aber etwas Mitleid mit. BK

Artikel 1 von 11