Gestern feierten die Zweibeiner ihre Faschingspartys im Gasthaus am See. Waschbär Waldemar guckte schon am Vormittag durch die Fenster in den Saal. Voller Vorfreude kam er zu uns und brummte: „Die Zweibeiner haben schon dekoriert.“ Das wollten wir auch sehen. Der Saal war wunderschön. Er glich einem verwunschen-verrückten Wald – passend zum Motto „Wilde Tiere“. Tannenbäume hingen mit der Spitze nach unten von der Decke, knorrige Äste waren an den Säulen festgebunden, alles war dekoriert mit Luftschlangen und Luftballons. Nachmittags sollte die Party für die kleinen Zweibeiner steigen und am Abend die für die jugendlichen Zweibeiner. Und wir stürzten uns mittenrein.
Es wurden Spiele gespielt, bei einem sollten die kleinen Zweibeiner Luftschlangen möglichst weit pusten. „Berta hat mir mal erzählt, dass das nach dem gleichen Prinzip funktioniert, wie Flugzeuge fliegen“, schnatterte Agnes. „Das heißt Bernoulli-Effekt nach zwei italienischen Forschern, die ihn entdeckt haben. „Luftschlangen fliegen wie Flugzeuge?“, quakte Klara. „Genauso“, schnatterte Agnes. „Wenn man in das Loch der Luftschlange hineinpustet, entsteht in diesem Loch eine Strömung, das Papier wird in diese Strömung hineingezogen. Beim Flugzeug entsteht die Strömung an der Tragfläche und hebt das Flugzeug nach oben.“ „Es ist schon lustig“, quakte Klara. „Sogar bei einer Faschingsparty spielt Physik noch eine Rolle.“
Eure Paula