von Redaktion

Vorgestern als wir übers Wasser schauten, brummte Waschbär Waldemar „Das ist der schönste Weiher, an dem ich je gewohnt habe.“ Agnes war empört. „Das ist kein Weiher! Das ist ein echter See.“ Waldemar verdrehte die Augen. „Weiher, See, Tümpel, Teich. Ist doch mehr oder weniger alles dasselbe.“

Agnes quakte: „Das ist überhaupt nicht dasselbe.“ „Ehrlich gesagt, dachte ich auch, das ist ein Weiher“, schnatterte Klara. „Nein, das hier ist ein See, obwohl er nicht sehr groß ist, denn er ist in der Mitte ziemlich tief. Man merkt auch beim Schwimmen, dass die Temperatur nicht überall gleich ist. Weiher sind nicht so tief und haben keine Temperaturschichtung. In Weihern fällt das Sonnenlicht überall bis auf den Grund und viele Wasserpflanzen können bis zur Oberfläche durchdringen. Deshalb sind Weiher oft mit vielen Pflanzen bedeckt.“ Klara sah etwas beschämt aus. „Das wusste ich nicht.“ Agnes schnatterte: „Na ja, tatsächlich wird es oft mit der Unterscheidung nicht so genau genommen, sogar beim Namen nicht. So ist der über 30 km lange Neusiedler See in Österreich streng genommen ein Weiher, weil er nirgendwo tiefer als knapp zwei Meter ist.“ Waldemar sah verblüfft aus. „Immerhin weiß ich, dass Tümpel ziemlich klein sind“, quakte Klara. „Ja. Sie sind meist nicht tiefer als 50 cm und trocknen im Sommer regelmäßig aus. Und ein Teich wird immer von Zweibeinern angelegt, das heißt, er ist künstlich entstanden“, schnatterte Agnes.

Eure Paula

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