Etwa 260.700 Schafe leben in Bayern – so viele wie in keinem anderen Bundesland, betrachtet man landwirtschaftliche Betriebe mit mindestens 20 Schafen. Dennoch ist der Bestand im Freistaat zuletzt geschrumpft. Im November waren es 4,5 Prozent weniger als im Vorjahr, wie das Landesamt für Statistik mitteilte. Die Schafhalter in Bayern stehen unter Druck, wie der Geschäftsführer des Landesverbands, Martin Bartl, kürzlich betonte. Wegen der Blauzungenkrankheit. Aber auch durch den demografischen Wandel. Das Durchschnittsalter von Schafhaltern im Vollerwerb liege bei „Ende 50, Anfang 60“. Viele würden in Rente gehen, „das ist ein großer Umbruch“.FOTO: WEIGEL