von Redaktion

„Ich halte das Fasten nun schon seit einer Woche durch, keinen Bonbons, keine süßen Sünden“, brummte Waldemar gestern. „Du kannst stolz auf dich sein“, quakte ich, denn ich ahnte, wie schwer dieser Verzicht für Waldemar war. Damm sah er uns fragend an und brummte: „Was fastet ihr eigentlich? Worauf verzichtet ihr in diesen 40 Tagen bis Ostern?“ Da hatte uns Waldemar erwischt, denn wir fasteten nicht. Der Grund war einfach. „Süßigkeiten essen wir nicht, worauf könnten wir verzichten?“, quakte ich. „Warum fragt ihr nicht eure Hühnerfreundin Benedicta?“, brummte Waldemar: „Wenn sie doch früher bei einem Pfarrer gelebt hat, hat sie vielleicht eine Idee.“

„Die Zweibeiner bei mir im Haus haben beschlossen, sich in der Fastenzeit mehr Zeit für die Familie zu nehmen und weniger auf das Handy zu schauen“, gackerte Bendicta weiter, „jetzt setzen sie sich am Freitagabend und am Sonntag zusammen und spielen Karten oder ein Brettspiel.“ „Das heißt, sie machen etwas Gutes für die ganze Familie“, quakte Klara nachdenklich, „das könnten wir auch machen, zum Beispiel bei Dr. Berta Raspelzahn.“ „Aber was hat das denn mit Besinnung und Vorbereitung auf Ostern zu tun?“, quakte Agnes. Klara sah sie erstaunt an. „Aber Agnes, das ist doch einfach“, quakte sie: „Wir besinnen uns ganz bewusst auf etwas, das uns viel bedeutet, nämlich unsere Freundschaft.“ Nun war es Benedicta, die staunend gackerte: „Das hätte mein Pfarrer nicht schöner sagen können.“

Eure Paula

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