München – Zu einem Horror-Unfall ist es am Mittwoch auf einem Schrottplatz in Sendling gekommen. Dabei wurde ein Metallhändler tödlich verletzt – er saß in einem Auto, das zur Verschrottung vorbereitet wurde. Der Baggerfahrer wusste laut der Polizei nicht, dass sich der 82-Jährige in dem Wagen befand – und konnte ihn nicht sehen. Die Ermittler gehen von einem tödlichen Betriebsunfall aus.
Der Notruf ging um 15.25 Uhr im Präsidium ein. Zu diesem Zeitpunkt war es bereits zu den schrecklichen Szenen auf dem Betriebsgelände an der Geretsrieder Straße gekommen. Dort wollte der Baggerfahrer, ein 60-jähriger Türke, einen silbernen Pkw gerade für die Verschrottung vorbereiten. „Dabei drückte er mit dem Greifarm des Baggers das Fahrzeugdach ein und drehte das Fahrzeug danach auf die Dachseite um.“ Erst ein Kunde machte den Arbeiter dann darauf aufmerksam, dass sich eine Person in dem Auto befand.
Die alarmierte Feuerwehr musste den 82-Jährigen aus dem zerquetschten Auto befreien. Für ihn kam jede Hilfe zu spät. Warum sich der Schrotthändler in das Auto gesetzt hatte, ist laut des Präsidiums bisher nicht bekannt.NAH