Ebersberg – Die Bahn will die Strecke des Filzenexpresses Ebersberg–Wasserburg elektrifizieren. Ursprünglich sollte damit schon vor Jahren begonnen werden. Doch das Vorkommen seltener Kiebitze verzögerte die Bauarbeiten. Eine neue Kartierung ergab jetzt, dass die Vögel an der Strecke nicht mehr vorkommen, sodass nun das Planfeststellungsverfahren starten kann. Sobald dieses abgeschlossen ist und Baurecht besteht, könnten die Arbeiten starten, teilte das bayerische Verkehrsministerium mit. „Mit dem Ausbau der Strecke wird ein durchgehender, elektrischer Bahnbetrieb von Wasserburg Bahnhof bis nach München möglich“, erklärte Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter (CSU).Wenn es gut läuft, könnte die Strecke Ende des Jahrzehnts Fahrdraht haben. Der Freistaat hat eine Finanzierung von gut sieben Millionen Euro zugesichert, weitere Kosten trägt der Bund. Ein Vertrag dazu zwischen Freistaat und Bahn wurde jetzt unterzeichnet. Außerdem soll es einen neuen Bahnhalt Ebersberg Süd geben, kürzere Stücke der Strecke werden zweigleisig.DW/JA