Zahl der unerlaubten Einreisen an Bayerns Grenze ist gesunken

von Redaktion

München/Waidhaus – Die bayerische Grenzpolizei hat – wie auch die Bundespolizei – im vergangenen Jahr deutlich weniger unerlaubte Einreisen festgestellt als ein Jahr zuvor, nämlich 1902. Das entspricht einem Rückgang um mehr als 20 Prozent im Vergleich zum Jahr 2024, da waren es 2385. Die Zahl der Schleuserfälle ging um über 34 Prozent auf 105 zurück.

Diese Zahlen präsentierten Ministerpräsident Markus Söder und Innenminister Joachim Herrmann (beide CSU) bei einem Termin am Grenzübergang Waidhaus. „Diese Zahlen belegen deutlich: Unsere Grenzkontrollen wirken und sorgen für einen spürbaren Beitrag zur Eindämmung illegaler Migration“, sagte Herrmann. „Gleichzeitig ist die bayerische Grenzpolizei sehr erfolgreich im Kampf gegen Schleuser und Waffen- und Drogenschmuggler.“ Söder betonte: „Das Schützen von Grenzen ist eine zentrale Aufgabe, die ein Staat erfüllen muss.“

Im gesamten Jahr 2025 gelangen der bayerischen Grenzpolizei 20.805 Fahndungstreffer, etwa weil ein Haftbefehl vorlag. Das entspricht einem Plus von knapp 12 Prozent – im Jahr zuvor waren es 18.623 Fahndungstreffer. Die Zahl der an den Grenzen festgestellten Rauschgiftdelikte ging zurück, von 2294 auf 2091 Fälle. Dafür registrierte die Grenzpolizei an den Landgrenzen nun 1179 Waffen- und Sprengstoffdelikte – 2024 waren es insgesamt 1027 gewesen. Es wurden 1039 Waffen und verbotene Gegenstände sichergestellt.DPA

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