Geldbuße für Jimi Blue

von Redaktion

1900 Euro nicht bezahlt: Strafbefehl gegen Ochsenknecht-Sohn

München – Er ließ es richtig krachen und prellte den Wirt: Jetzt hat Schauspieler Jimi Blue Ochsenknecht (34) dafür die Quittung bekommen – ein Strafbefehl wegen Betrugs, erlassen vom Amtsgericht München.

Der Fall: Ochsenknecht hatte laut Gericht am 28. März 2022 die Lokale „Miss Cho“ und „Katze Katze“ in Graz (Österreich) besucht. Dort hatte er gegessen und getrunken, aber laut Strafbefehl nicht gezahlt. Gestern wäre es deshalb fast zur Verhandlung in München gekommen. Ochsenknecht hatte erst Einspruch gegen den Strafbefehl eingelegt, dann aber kurz vor dem Prozess zurückgezogen, so Amtsgerichts-Sprecher Martin Swoboda. Damit sei der Strafbefehl nun rechtskräftig. Ochsenknecht muss laut Swoboda 80 Tagessätze zu einem „mittleren zweistelligen Betrag“ zahlen. Er ist aber nicht vorbestraft. Ochsenknecht war auf Anfrage nicht zu erreichen.

Es ist nicht das erste Mal, dass Jimi Blue Ochsenknecht wegen hoher Schulden auffällt. 2025 hatte ihn das Landesgericht in Innsbruck zu einer Geldbuße von 18.000 Euro verdonnert. Er hatte demnach 2021 mehrere Tage in einem Tiroler Hotel verbracht und dort laut Betreiber seinen Geburtstag gefeiert. Für Übernachtungen, Essen im Restaurant und Transportleistungen stellte der Viersternebetrieb in Kirchberg nahe der bayerischen Grenze knapp 14.000 Euro in Rechnung. Die zahlte Ochsenknecht nicht. Deshalb war er sogar in Deutschland auf Basis eines Europäischen Haftbefehls verhaftet und später nach Österreich ausgeliefert worden (wir berichteten). Auch in diesem Verfahren kam er mit der Buße ohne Vorstrafe davon. Die Rechnung hatte letztlich seine Ex-Lebensgefährtin beglichen.THOMAS GAUTIER

Artikel 4 von 11