von Redaktion

Gestern pelzte sich mein Waschbärfreund Waldemar in der Sonne. Dann fragte er: „Warum fühlen sich die Sonnenstrahlen so schön warm an?“ Ich quakte: „Die Sonne ist ein riesiger Gasball im Weltall, der von unserem Planeten Erde ungefähr 150 Millionen Kilometer entfernt ist. Die Sonne ist extrem heiß. Diese Hitze entsteht durch die Gase, die die Sonne ausmachen: Die Sonne besteht hauptsächlich aus Wasserstoff und zu einem Viertel aus Helium.“ Dann überlegte ich kurz: „Ich versuche mal, es zu erklären: Die Sonne leuchtet und strahlt Hitze aus, weil auf ihr ständig sogenannte Kernfusionen stattfinden. Eine Kernfusion ist, wenn kleine Atomkerne bei extrem hoher Hitze und Druck miteinander verschmelzen und dadurch riesige Mengen Energie freisetzen.“ Um das zu verstehen, muss man wissen, dass Atome die Bausteine sind, aus denen alle festen. flüssigen und gasförmigen Stoffe bestehen. „Jeder Zweibeiner, jede Ente, das Wasser, die Luft und die Kieselsteine hier am Ufer, einfach alles besteht aus Atomen“, schnatterte ich. Diese Atome haben eine Hülle und einen winzig kleinen Kern. In der Sonne passiert Folgendes: Leichte Wasserstoff-Atomkerne werden mit viel Druck zur Mitte der Sonne, ihrem Kern, gezogen. Dabei werden sie so stark erhitzt und gequetscht, dass sie zu schwereren Heliumkernen werden, was unvorstellbar viel Wärme und Licht erzeugt. Waldemar brummte: „Gut, dass die Sonne so weit weg ist, dass sie meinen Pelz wärmt und nicht verbrennt!“

Eure Paula

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