„Die Zweibeiner gehen am Sonntag zu Wahl“, brummte Waldemar. In der Zeitungsredaktion war diese Wahl grad jeden Tag ein Thema für die Schreiberlinge. „Ich würde kandidieren“, brummte Waldemar, „ich könnte Bürgermeister am See werden.“ „Was würdest du als Bürgermeister machen?“, schnatterte Agnes. „Ich würde eine Fütterungsstunde einführen“, brummte Waldemar, „an jedem Tag dürften die Zweibeiner uns eine Stunde lang füttern.“ „Das sieht dir ähnlich“, quakte Agnes, „immer ans Essen denken.“ Waldemar war nicht beleidigt, aber er brummte: „Okay, es würde auch einmal im Monat ein Ramadama geben. Da würden alle zusammenhelfen und rund um den See aufräumen. Überhaupt würde ich dafür sorgen, dass weniger Müll herumliegt.“ „Wie willst du das denn anstellen?“, quakte Agnes. „Die Zweibeiner versuchen das, indem sie an manchen Stellen Kameras aufstellen“, schnatterte ich. „Dürfen sie das?“, quakte Klara. „In einem Park, der der Gemeinde oder der Stadt gehört, dürfen sie es schon“, schnatterte ich, „das können die Gemeinde- oder Stadträte beschließen. Die werden übrigens am Sonntag auch neu gewählt.“
„Was können die sonst noch entscheiden?“, quakte Klara. Ich zählte auf: „Zum Beispiel, ob ein Spielplatz ein neues Klettergerüst bekommt oder ein Schwimmbad. Zudem müssen sie dafür sorgen, dass kaputte Straßen hergerichtet werden, die Versorgung mit Wasser muss sichergestellt sein, und vieles mehr.“
Eure Paula