Söder-Orden wird neu gestaltet
München – Das Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten für Einsatzkräfte im Ausland, 2021 geschaffen, wird umgestaltet. Künftig sollen auch Inlandseinsätze mit dem Orden bedacht werden. Das Gesetz für jenes neue „Ehrenzeichen für Verdienste um Frieden und Verteidigung“ ist gestern vom Kabinett auf den Weg gebracht worden. Nächste Station: Landtag. Man verändere bewusst den Fokus der Ehrung auf „Bündnis- und Heimatverteidigung“, sagte Staatskanzleiminister Florian Herrmann (CSU). Bisher wurde das Ehrenzeichen 185-mal vor allem an Soldaten und Polizisten verliehen.CD
Neue Bergbahn im Kleinwalsertal
Oberstdorf – Im Allgäu wird eine Bergbahn umfassend modernisiert. Am Montag war Spatenstich für den Neubau der Walendingerhornbahn im Kleinwalsertal. Sie führt auf den gleichnamigen Berg auf 1990 Meter. „Mit dem Neubau setzen wir einen wichtigen Schritt in Richtung Zukunft“, sagt Johannes Krieg von den Oberstdorf Kleinwalsertal Bergbahnen. Die zwei Kabinengondeln werden neu designt. Im Dezember gehen sie in Betrieb.
Hoegner-Preis für Ursula Münch
München – Die SPD-Landtagsfraktion zeichnet die Politikwissenschaftlerin und Direktorin der Akademie für Politische Bildung in Tutzing, Ursula Münch, mit dem Wilhelm-Hoegner-Preis aus. Übergeben wird der Preis am 29. April bei einem Verfassungsempfang der Fraktion im Bayerischen Landtag. Die Festrede wird der frühere Bundespräsident Joachim Gauck halten.
Kleinbusse stoßen auf Schulweg zusammen
Böbing – Drei Kinder und vier Erwachsene sind auf dem Weg zur Schule beim Zusammenstoß zweier Kleinbusse im Kreis Weilheim-Schongau verletzt worden. In dem Bus mit Kleinkindern sei der 27-jährige Fahrer durch die Insassen abgelenkt worden, teilte die Polizei mit. Dadurch sei er in einer Linkskurve bei Böbing auf die Gegenspur gekommen. Dort kam es zum Zusammenstoß mit dem Wagen einer 43-Jährigen. Alle sieben Insassen in den beiden Bussen erlitten leichte Verletzungen. Darunter zwei Begleitpersonen, zwei 13-Jährige und eine Siebenjährige.
31-Jähriger verletzt Freund der Mutter
Gilching – Nach dem Familienstreit in Gilching am Montag ermitteln die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck und die Staatsanwaltschaft München II wegen des Verdachts der versuchten Tötung. Der Tatverdächtige, ein 31-jähriger Kroate, wurde gestern in einem Zug in Heidelberg festgenommen und wird heute einem Haftrichter vorgeführt. Bei dem Streit hatte ein 55-jähriger Kroate schwere Kopfverletzungen erlitten. Er ist Lebensgefährte der Wohnungsinhaberin – und der Tatverdächtige deren Sohn.