Augsburg – Die Stadt Augsburg bekommt bis 2033 ein neues Römermuseum. Der Freistaat fördert das Projekt mit 30 Millionen Euro und stellt ein Grundstück bereit, wie Kunstminister Markus Blume (CSU) gestern bekannt gab. Als Standort komme das Gelände der ehemaligen Justizvollzugsanstalt in der Karmelitengasse infrage. „Augsburg zählt zu den bedeutendsten Römerstädten nördlich der Alpen und ist bis heute von seinem römischen Erbe geprägt“, sagte Blume. Das Ministerium wolle nun mit der Stadt in weitere Verhandlungen treten. „Wir holen die Antike aus dem Depot und machen sie erlebbar“, so der Minister weiter.
Das Museum soll laut Ministeriumsangaben eng mit der von der Archäologischen Staatssammlung München konzipierten Landesausstellung „Römerland Bayern“ verzahnt werden. Beide Vorhaben profitierten voneinander, sagte Blume.
Das Römische Museum Augsburg war lange in der Dominikanerkirche untergebracht. Nach deren Schließung aus baulichen Gründen 2012 wurde eine Interimsausstellung unter dem Titel „Römerlager – Das römische Augsburg in Kisten“ im Zeughaus errichtet.EPD