Lebenslange Haft für Schüsse auf Hochzeit
Fürth – Wegen der tödlichen Schüsse auf einer Hochzeitsfeier in Fürth muss ein 27-Jähriger eine lebenslange Haftstrafe verbüßen. Das Landgericht Nürnberg verurteilte den Franzosen wegen Mordes an dem Vater seiner Ex-Lebensgefährtin. Der Angeklagte soll vor den Augen der Hochzeitsgäste sechsmal auf den 47-Jährigen geschossen haben. Das Opfer starb. Der Verdächtige floh nach Frankreich, wo er sich der Polizei stellte. Nach Überzeugung der Kammer waren eine verletzte Familienehre und ein Streit um Geldforderungen sein Motiv.
AfD-Mitglied zündet eigenes Auto an
Uffenheim – Ein AfD-Mitglied im mittelfränkischen Uffenheim hat sein eigenes Auto angezündet und versucht, die Schuld dafür politisch linksgerichteten Gruppierungen in die Schuhe zu schieben. Der Mann habe inzwischen gestanden, den Brand gelegt und einen angeblichen Drohbrief der Antifa gefälscht zu haben, teilt die Polizei in Nürnberg mit. Nach dem Feuer hatte der Staatsschutz ermittelt, weil eine politisch motivierte Straftat im Raum gestanden hatte. Bei der Analyse des Drohbriefes fielen Übereinstimmungen mit der Handschrift des Mannes auf.
„Wilde Hilde“ geht in die Politik
Schönau – Der Gemeinderat in Schönau am Königsee hat ein neues, prominentes Mitglied. Die ehemalige Skirennfahrerin Hilde Gerg (CSU), die heute Graßl-Hirschbiel heißt, mischt fortan in dem Gremium mit. Die Slalom-Olympiasiegerin von 1998 war aufgrund ihrer erreichten Stimmenanzahl bei der Kommunalwahl am 8. März erste Nachrückerin für den vor ihr platzierten Franz Graßl. Dieser nahm sein Mandat nicht an.