britsch(e)ln
Am 22. März, dem Tag des Wassers, werden wir daran erinnert, möglichst sparsam mit diesem wertvollen Gut umzugehen und damit „ned rumzubritschln“. Aber woher kommt dieser Ausdruck? Eigentlich ganz einfach, wenn man an das Geräusch denkt, wenn Wasser aus- bzw. verschüttet wird oder Regen auf den Boden auftrifft: „Heit britschlt’s aber wieder sauwa obà“. Es ist also ein lautmalerisches Wort, Onomatopoesie nennen es die Sprachwissenschaftler. Es steht für plätschern, planschen oder spritzen. Nicht zu verwechseln mit ver/britsch(e)n, wenn man jemanden ausrichtet bzw. anschwärzt (vgl. Verklåghàferl).KS