LIEBE KINDER

von Redaktion

„Waldkauz Ulrich hat mir eben zugekrächzt, dass er uns morgen in den April schicken wird“, quakte Klara. „Was meint er damit?“, wollte sie wissen. „Das bedeutet, dass er plant, uns morgen, am 1. April, zu veräppeln. Er wird uns wahrscheinlich irgendeine unglaubliche Geschichte auftischen. Und wenn wir dann ganz erstaunt oder erschrocken darüber sind, ‚April, April‘ krächzen. Dann wissen wir, dass es gar nicht stimmt und er uns nur auf den Arm genommen hat“, erklärte ich Klara. Die schlug sich wissend mit dem Flügel gegen ihr Köpfchen: „Ach so!“, schnatterte sie, „einen Aprilscherz meinte Ulrich.“

Dann quakte sie: „Warum macht der April, was er will?“, fragte Klara. Das Lied, in dem diese Zeile vorkommt, hatten neulich Kinder gesungen. „Damit ist das sprichwörtliche Aprilwetter gemeint“, wusste Agnes. „Der April ist bekannt für sein wechselhaftes, launisches Wetter. Im einen Moment scheint die Sonne, im nächsten kann es sich zuziehen und stark regnen, mitunter gibt es sogar Schnee- oder Hagelschauer. Dann kann es genauso schnell wieder aufklaren und schön warm sein. Das Wetter schlägt Kapriolen, sagen die Zweibeiner, es ist noch sehr instabil im Frühling.“

„Mir kommt eine Idee“, unterbrach Klara Agnes‘ Vortrag. „Lasst uns morgen zu Ulrich watscheln und behaupten, dass schon der 2. April ist und er seinen Aprilscherz mit uns verpasst hat. Wenn er sich dann ärgert, quaken wir ‚April, April‘ – das wird ein Spaß!“ Eure Paula

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