Zugspitzbahn investiert Millionen

von Redaktion

Vier neue Zuggarnituren und modernere Gastronomie geplant

Garmisch-Partenkirchen – Die Bayerische Zugspitzbahn hat 2023/24 vier Millionen Euro Gewinn an die Gemeindewerke abgeführt. Ein finanzieller Erfolg, doch für Vorstand Anton Huber ist dies nur ein Teil der Zukunftsstrategie: Als Symbol für Fortschritt gilt vor allem die Eröffnung des neuen Achter-Sessellifts am Kreuzwankl. 18 Millionen Euro Investition, dazu das Ende eines harten Kampfes mit Behörden – für alle im Unternehmen war der 11. Dezember ein Tag des Triumphes.

In den kommenden fünf bis zehn Jahren plant die Zugspitzbahn weitere rund 120 Millionen Euro Investitionen. Dazu zählen neue Züge, Modernisierung von Bergstationen und Gastronomie sowie technische Updates. Besonders dringlich ist die Gletscherbahn, die Steuerung muss nach über 30 Jahren ersetzt werden. Auch das Betriebswerk in Grainau wird für rund 29 Millionen Euro modernisiert.

Außerdem sollen vier neue Zuggarnituren für Zahnrad- und Talbahn angeschafft werden. Kostenpunkt etwa 50 Millionen Euro. Parallel laufen Planungen für die Bergstation am Osterfelderkopf und das Sonnalpin am Platt. Beide Immobilien sollen modernisiert und touristisch attraktiver werden. Marketingleiter Klaus Schanda betont: „Die Qualität am Gipfel muss sich auch am Platt widerspiegeln.“ Vorstand Huber ergänzt: „Es ist eine große Herausforderung, aber machbar. In den vergangenen 15 Jahren haben wir ebenfalls 120 Millionen investiert und konnten sogar unsere Darlehen reduzieren.“

Ziel ist, die Infrastruktur zukunftsfähig zu halten, den Betrieb effizient zu gestalten und Gästen ein modernes Erlebnis zu bieten. „Langweilig wird es bei uns nicht“, sagt Huber über die Modernisierung.C. FELLNER

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