Der Unfallort im Zillertal: Die Pisten treffen vor dem Lift zusammen. © Schönherr/dpa
Zillertal – Beide konnten gut Ski fahren, doch sie wurden trotzdem in einen schweren Unfall verwickelt. Am Dienstagnachmittag waren in der Tiroler Zillertal Arena zwei Wintersportler frontal zusammengestoßen, der Ältere – ein 69-Jähriger Mann aus München – starb bei der Kollision. Der Jüngere, ein 33-Jähriger aus Nordrhein-Westfalen, überlebte den Zusammenprall schwer verletzt.
Das Unglück ereignete sich im Gemeindegebiet von Gerlos. Laut Zeugenaussagen gegenüber der Polizei waren die beiden Skifahrer mit jeweils hoher Geschwindigkeit im Bereich einer Pistenkreuzung unterwegs, die beiden Pisten werden vor der Talstation zusammengeführt. Der ältere Skifahrer befuhr eine schwarze Piste, zeitgleich hatte der 33-Jährige auf einer roten Piste dasselbe Ziel vor sich: die Station. Im Bereich, in dem die Abfahrten zusammentreffen, kam es schließlich zur Tragödie: Die Skifahrer krachten bei hohem Tempo, ohne zu bremsen, zusammen. Die Tiroler Polizei betont, dass dieser Kreuzungsbereich auf beiden Seiten deutlich mit entsprechenden Hinweistafeln gekennzeichnet war, um solche Unglücke zu vermeiden.
Der 69-Jährige erlitt bei dem Aufprall so schwere innere Verletzungen, dass er trotz Bemühungen der Rettungskräfte noch am Unfallort starb. Der 33-Jährige wurde bei dem Zusammenstoß schwer verletzt. Er wurde nach der Erstversorgung durch den Notarzthubschrauber nach Innsbruck ins Allgemeine öffentliche Landeskrankenhaus (eines der größten Österreichs) geflogen.MC